Adventskalenderbücher

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Ihr Lieben! Da morgen schon (wieder) der 1. Dezember ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen, Euch auf einige tolle (Vor-)Weihnachtsbücher hinzuweisen. Im letzten Jahr habe ich zwei Adventskalenderbücher gelesen:

Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis

Jostein Gaarder – Das Weihnachtsgeheimnis erzählt eine sehr traditionelle Weihnachtsgeschichte mit Engeln, Eseln, Gesang und allem, was dazu gehört. Es ist ein Kinderabenteuer mit vielen Zeichnungen, in unschuldiger 1990er-Schreibweise a la Unendliche Geschichte. Christlich, rätselhaft und nostalgisch. Für mich etwas zu altbacken, und etwas zu kindlich. [Hier geht´s zur Rezi; Cover zu Amazon]

In einem Buchladen finden Joachim und sein Vater einen alten Adventskalender. Der Buchhändler behauptet, so einen Kalender nicht zu führen, und so schenkt er Joachim das nostalgische Stück. “Magischer Adventskalender” steht auf dem Rücken. Und was dann geschieht, kann man wohl nur so erklären.
Elisabeth schaut nicht schlecht, als im Kaufhaus plötzlich ein Glockenlamm aus dem Haufen Kuscheltiere springt. Sie folgt ihm, doch dann ist es weg. Niemand außer ihr scheint es gesehen zu haben. Dennoch: Sie muss es finden!
Während Joachim sich auf die Suche nach der Herkunft des mysteriösen Kalenders begibt, reist Elisabeths durch eine sagenhafte Welt und alle Zeit. Jeden Tag werden beide Geschichten fortgeführt.

Klaus Modick: Vierundzwanzig Türen

Klaus Modick – Vierundzwanzig Türen ist ein modernes Adventskalenderbuch, und eigentlich genau das Gegenteil zu Gaarders Weihnachtsgeheimnis. Einzige Parallele stellt auch hier ein mysteriöser Adventskalender dar, dessen Bilder unseren Ich-Erzähler nicht mehr loslassen. Schwerpunkt dieser Geschichte ist das moderne Familienchaos im Kontrast zur Besinnung auf alte Werte. Back to the roots. Denn hinter den 24 Türen verbirgt sich ein Weihnachtskrimi aus dem Nachkriegswinter 1946. Eigentlich nicht mein Thema, aber das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich dafür volle fünf Planeten vergab. Zielgruppe sind Jugendliche und Erwachsene. [Hier geht´s zur Rezi; Cover zu Amazon]

Als Familienvater hat mans nicht leicht: Mit drei Mädels im Haus ist Papa, unser Ich-Erzähler, gerne mal Beobachter. So spielt sich vor seinen Augen das übliche Vorweihnachtschaos ab: Powerfrau Stacy pendelt zwischen Arbeit und Weihnachtsvorbereitungen, die Schule feiert eine Vorweihnachtsdisko – warum auch immer; er muss den Tannenbaum besorgen, den Haushalt schmeißen und als Autor kurz vor Weihnachten noch auf Dienstreise. Die größte Herausforderung aber scheint zu sein, die zahllosen Wünsche seiner Töchter zu erfüllen. Und schließlich fällt der erste Schnee… Was ist das Geheimnis hinter dem bezaubernden Adventskalender, der ihn nicht mehr loslässt?

J.R.R. Tolkien: Briefe vom Weihnachtsmann

Und zuletzt habe ich dieses Jahr J.R.R. Tolkiens Briefe vom Weihnachtsmann gelesen. Das Buch besteht aus 20 Briefen, die J.R.R. Tolkien alias der Weihnachtsmann von 1920 – 1943 an seine vier Kinder schrieb. In den 1-6-seitigen Briefen schildert er die Abenteuer des Weihnachtsmanns am Nordpol, die Streiche seines Helfers, des Polarbären, und der Kampf gegen die Geschenke stehlenden Kobolde, die in den Höhlen unter seinem Haus wohnen. Tolle weihnachtliche Episoden voller Liebe, auch zum Vorlesen geeignet, da es von bunten Illustrationen (aus der Feder des Herr-der-Ringe-Autoren himself) wimmelt. [Zur Rezi geht´s hier; Cover zu Amazon]

Briefe vom Weihnachtsmann ist kein richtiges Adventskalenderbuch. Es eignet sich aber mit 20x 1-6 Seiten gut zum täglichen Schmökern für die Vorweihnachtszeit.

Weitere Winterbücher:

Zur Zeit lese ich Winterbücher: „So kalt wie Eis, so klar wie Glas“ von Oliver Schlick, „Kälte“ von Michael Northrop und „Doctor Who Silhouette“. Vielleicht ist ja auch für Euch etwas dabei. 🙂 Adventsgrüße!

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